Wir füttern unsere Hunde nach BARF !!!

Die richtige Ernährung

Die Ernährung des Hundes sollte auf seine ursprüngliche Herkunft / Abstammung abgestimmt sein - Am Vorbild des Wolfes!

Die ideale Hundenahrung sollte den Bedarf Ihres Hundes auf eine Weise decken, die seiner Herkunft vom Urvater Wolf gerecht wird. Der Hund gehört zu den sogenannten Canivoren, also zu den Fleischfressern. Der Wildhund oder der Wolf frisst jedoch nicht nur Fleisch, sondern das ganze Beutetier. Davon besonders gerne dessen Innereien und die gefüllten Mägen und Därme. Darüber hinaus nimmt er auch viele andere Dinge auf, die die Natur bietet, wie zum Beispiel frisches Obst, Kräuter und Gräser. Diese sind nicht nur an Ballaststoffe wichtig, sondern liefern auch wertvolle Inhaltsstoffe wie Spurenelemente, ätherische Öle und Vitamine.

B.A.R.F. ist die Abkürzung für Biologisch Artgerechtes Rohes Füttern.                                            

In den Zeiten der Futtermittel Industrie ist wohl teilweise oder auch ganz vergessen worden, das man Hunde durch Rohfütterung gesünder Ernähren kann.

 

Hier die einzelnen Vorteile der Rohfütterung:

1. keine Konservierungsstoffe, keine Farbstoffe                                                                                     2. Gesündere, ausgeglichenere Tiere                                                                                                       3. Freude am fressen                                                                                                                                  4. Stärkung des Immunsystems                                                                                                                 5. Kein Zahnstein                                                                                                                                       6. Stärkere Bänder und Sehnen                                                                                                                7. Bessere Muskulatur                                                                                                                               8. Gesundes, schönes und glänzendes Fell                                                                                               9. Kein übler Hundegeruch                                                                                                                        10. Weniger Allergien                                                                                                                                11. Weniger Parasiten                                                                                                                               12. Weniger Juckreizprobleme                                                                                                                 13. Wesentlich kleinere Kotmengen                                                                                                         14. Normalisierung der Verdauung

Auch uns Menschen versucht man weiß zu machen, das in Fertigprodukten und Fertigmischung schon alles das enthalten ist, was der Mensch braucht und es eigentlich nicht mehr nötig ist, selber mit natürlichen Zutaten frisch zu kochen. Werbung beeinflusst uns!                                                    Nicht anders ist es mit Fertigfutter für Hunde! Man versucht und weiß zu machen, das nur Fertigfutter den Hund gesund erhält und dort alles für den täglichen Bedarf des Hundes abgestimmt ist !?!? Vielleicht in Form von Getreide, Schlachtabfällen, Konservierungsstoffen und anderen billigen Zutaten????                                                                                                                    Also viele Dinge, die für den Hund schlecht oder gar nicht verwertbar sind!!!

Bei der ganzen endlosen Auswahl im Handel an Futtersorten ist für uns kaum mehr nachvollziehbar, was die Bestandteile einmal waren. Es wird uns in Form von Kroketten, schön verpackt mit undurchsichtigen Inhaltsstoffen verkauft.

Warum gestehen wir unseren Tieren nicht auch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung nach BARF zu?

Bei der BARF Fütterung ernähren wir unsere Hunde überwiegend von rohem Fleisch (außer rohes Schweinefleisch / Aujetzki Virus !!!), Knochen, Innereien, Gemüse, Obst, frische Kräuter, hochwertige Öle, Chlorella.... und andere Nahrungsergänzungen.

Unser Fleisch beziehen wir direkt von kontrollierten Schlachthöfen, dort gelangen ausschließlich deutsche Tiere zur Schlachtung! Unser Lieferant legt genauso wie wir... Wert auf Frische!

www.drei-hunde-nacht.de

Da immer mal wieder Nachfragen kommen, bezüglich BARF und der ein oder andere wissen möchte wie wir das so machen, haben wir uns dazu entschlossen diese Seite etwas zu erweitern.

Unsere Hunde bekommen täglich frisches Fleisch vom Rind, Geflügel oder Lamm. Gemüse und / oder Obst... verschiedene Sorten immer mal wieder abwechselnd. Der Grundbrei besteht bei uns meist immer aus Karotten, Zucchini, Äpfel oder Birnen. (wichtig -> Obst immer reifen lassen bevor man es verfüttert. Birnen dürfen ganz weich sein und Bananen äußerlich auch schon braun) Diesen Brei ergänzen wir hin und wieder durch Zusätze wie Mineralien, Kräuter und Salze. Zudem wird jeder Obst und Gemüsebrei mit Öl angereichert, damit der Organismus des Hunde die darin enthaltenen Vitamine überhaupt erst aufnehmen kann. Den fertigen Brei mischen wir dann unter das Fleisch.

2-3 mal pro Woche gibt es gekochte Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Haferflocken dazu. Gerade bei Junghunden und eher schlanken erwachsenen Hunden schadet auch Getreide nicht. Zudem gibt es ab und an einen Joghurt, Quark, Hüttenkäse, Buttermilch, frisches Ei (mit Schale!)

Wir legen nicht jede Futterration auf die Goldwage. Erfahrungsgemäß wissen wir welche Futtermenge jedem Hund zu steht. Bei jungen Hunden im Wachstum und / oder trächtigen / säugenden Hündinnen achten wir auf ausreichend Kalzium (Knochenbaustoff) und geben für alle Hunde regelmäßig Zusatzstoffe ins Futter für Gelenke, Sehnen und Bänder (Beispiel -> Grünlippige Muschel)

Wir gestalten das Futter sehr abwechslungsreich und halten uns nie an einen strikten Plan. Es kann auch mal sein, das wir nur 3 mal pro Woche Gemüse / Obst füttern, dafür mehr Getreide und die nächste Woche dann wieder anders. Zudem geben wir die Futterzusätze auch nicht in einer strikten Regelmäßigkeit dazu. Wir versuchen die Fütterung natürlich zu halten, denn in freier Natur würde der Hund / der Wolf nicht jeden Tag dasselbe mit allen Zusammensetzungen bekommen. Auch ändern wir die Futtermenge ab und an... mal weniger Fleisch und mehr Gemüse / Obst, mal mehr Getreide mal weniger. Bei erwachsenen und vitalen Hunden kann man auch wöchentlich einen Fastentag einlegen. Bei uns sieht der Fastentag meist so aus, das wir den Hunden einen kleinen Fleischknochen, selbst geräuchertes Stück Rinderohr, Pansen oder Luftröhre geben. An diesem Tag fällt somit die Mahlzeit deutlich kleiner aus!

Welpen, Junghunde, sehr schlanke Hunde oder trächtige Hündinnen sind davon natürlich ausgenommen!

Nicht zu vergessen füttern wir mehrmals pro Woche fleischige Knochen. Alle 2-3 Wochen gibt es frischen Kehlkopf oder Luftröhre.

Die Hunde genießen so eine sehr abwechslungsreiche Fütterung natürlichen Ursprungs. Unseren damaligen ersten Hund fütterten wir anfangs mit Trockenfutter, da auch wir glaubten dies sei die neue Generation der Hundefütterung. Man dachte ja fast, der Hund darf keinen frischen Knochen mehr bekommen. Man hatte ja fast Sorge mal ein rohes Stück Fleisch zu verfüttern. Doch nach und nach hörten auch wir immer mehr von BARF und wurden hellhörig. Wir waren es Leid ständig auf der Suche nach dem besten Trockenfutter zu sein, denn da sind wir niemals fündig geworden! Wir waren es satt, dem Hund ständig den Futterwechsel zu zumuten und wieder das Gefühl zu haben, das man dem Futter nicht vertraut. Im Fachmarkt immer wieder auf Berater zu treffen die das empfehlen, was sie entweder selber gut finden oder was sie aus Schulungen oder durch Vertretern wissen und jeder empfiehlt dazu was anderes, das waren wir Leid! An sich konnte uns niemand das erzählen und erklären, was wir hören wollten. Immer mehr beschäftigten wir uns mit dem Thema frische und rohe Hundefütterung und stellten von heute auf morgen das Futter komplett um. Kein Trockenfutter mehr ab sofort! Zugegebener Weise haben wir es nicht lange durchgehalten, denn es ist schon eine Umstellung da mal eben einen Trockenfuttersack aufzureißen oder sich täglich hinstellen und zu mixen und mischen, heute Futter für morgen auftauen und und und.

Doch kamen wir letzt endlich wieder zum BARF zurück und heute können wir uns eine andere Fütterung für unsere Hunde nicht mehr vorstellen. In vielen Jahren noch kein Gang zum Tierarzt wegen Unverträglichkeiten, Hautirritationen, Allergien oder sonstige Körperliche Erkrankung. Zudem ein schönes glänzendes Fell und gesunde glatte Haut ohne Schuppen. Auch schön zu sehen ist, das die Hunde das Futter lieben und täglich mit glänzenden Augen freudig hinter mir herlaufen, wenn sie mich mit dem Futtereimer sehen.

Auch wir haben uns an die Fütterung nach BARF gewöhnen können und nun ist es normal geworden und man nimmt es locker hin. Es ist alles eine Sache der Organisation! 2 mal pro Monat holen wir im Schlachthof frisches Fleisch, packen es Zuhause ab und frieren es ein. Gemüse und Obst wird frisch gekauft.

Seit einiger Zeit räuchern und trocknen wir Pansen, Rinderohren, Rindernasen, Luftröhre, Oberschenkelknochen, Lunge und vieles mehr selber. In unserem ehemaligen Heuspeicher ist nun eine richtige Futterstation entstanden, indem die Hunde sich sicher mal gerne austoben würden. ;o) Mittlerweile ist in unserem Umfeld ein ganzes BARF Team entstanden und wir sind doch sehr erstaunt, wie viele Menschen sich überzeugen lassen und Interesse für dieses Thema zeigen. Es ist ein Thema, das immer wieder ein Gespräch wert ist.

Sehr gerne können Sie uns anschreiben, falls Sie Fragen haben oder unsicher sind und nicht wissen ob Sie das Ganze richtig angehen oder vielleicht haben Sie Tipps für uns!? Allwissend sind auch wir nicht und nehmen Ratschläge dankend an!                                                                                        email @ : dreajensi@freenet.de